4. September 2018 Renate Adolph

Eisbrenner mit Friedensliedern in Hoppegarten

Foto: Renate Adolph

IMAGINE PEACE (stell Dir vor – Frieden), so nannte  derSänger und Songschreiber Tino Eisbrenner, erinnernd an den legendären Titel von John Lennon, sein Friedensprogramm, mit dem er am 2. September rund 120 Zuhörer

in Hoppegarten begeisterte. Zusammen mit den chilenischen Musikern, Alejandro Soto Lacoste und Ernesto Villalobos Salamanca präsentierte er gekonnt Friedenslieder und Songs über das ganz alltägliche Leben. Dabei beeindruckte besonders seine starke Stimmkraft in hohen und tiefen Tonlagen, gekonnt variiert begleitet von Gitarren, Klavier, Flöten, Rasseln und Trommeln.

Als er die Einladung für das Konzert im Rahmen der Friedenswochen der LINKEN annahm, hätte er nicht gedacht, wie aktuell viele Titel angesichts der verstärkten fremdenfeindlichen Hetze von Neonazis in Deutschland an diesem Tag sein würde, sagte er.

Noch tags zuvor hatte Eisbrenner an seinem Wohnort in Mecklenburg das kleine Festival „Musik statt Krieg“ mit zahlreichen Künstlern zum 16. Mal veranstaltet. 

Hoppegartens Bürgermeister Karsten Knobbe (LINKE) verwies darauf, wie wichtig es sei, auch noch rund 80 Jahren nach Beginn des Zweiten Weltkrieges seine Stimme gegen Hass und Rassismus zu erheben. Der Europaabgeordnete der LINKEN, Helmut Scholz, erinnerte daran, dass die EU vor einigen Jahren den Friedensnobelpreis erhalten hat, was eine Verpflichtung für den Kontinent sei. Er forderte die Bürgerinnen und Bürger auf, sich einzumischen, für Frieden in Europa und in der Welt.