11. Oktober 2007

"Schau nicht weg"

Veranstaltung in Fredersdorf-Vogelsdorf

Am 11. Oktober wird der Bürgermeisterkandidat der LINKEN für die Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf, Dr. Uwe Klett die Veranstaltung „Wir sehen nicht weg“ nutzen, um sich kurz vorzustellen und anschließend steht er für Gespräche bereit.

In der Begegnungsstätte der Volkssolidarität in der Waldstraße wird das Programm ab 19.00 Uhr zu sehen sein. Das literarisch-musikalische Programm steht für Toleranz und Integration, es fordert Zivilcourage. Das hohe Niveau der Veranstaltung wird durch die auftretenden Künstler garantiert und dem Anliegen gerecht.

Es handelte von Widerstand wie von dem Maurer, der den Befehl verweigert, zu Übungszwecken auf ein leeres Haus zu schießen, weil er die Mühen kennt, ein solches zu bauen. Ferner geht es um unverarbeitete Kriegserlebnisse und um das Leid von Frauen und Kindern daheim und es geht vor allem um den Alltag, um den heutigen Tag.

Mitwirkende des Programms sind Klaus Feldmann, bekannt als Nachrichtensprecher der Aktuellen Kamera, Frank Viehweg und Jörg Kokott.

Jörg „KO“ Kokott wurde 1955 in Leipzig geboren, KO ist ein leidenschaftlicher Musikant, er bezeichnet sich selbst als Liedhaber. Die Möglichkeit, auf der Bühne verschiedene Projekte auszuprobieren, hat KO schon immer gereizt. So spielte er neben „Wacholder“ in der legendären „Hammer-Rehwü“, begleitete „Scarlett O'“ auf deren ersten Solokonzerten, er tourte im Duo mit Hans-Eckardt Wenzel und auch mit Rainer Buchholz (Pension Volkmann). Er stand mit Eric Bogle, Konstantin Wecker, Hannes Wader, Klaus Doldinger, Dick Gaughan und der Sands Family auf der Bühne. Gastspiele gab er in Italien, Frankreich, Polen, Russland, Slowakei, England, Bulgarien und den USA.
Er hat zehn CDs veröffentlicht, zuletzt 2002 ein Livealbum des Soloprogramms “Stille&Sturm“, welches beim Chansonwettbewerb Zarah 2002 in Frankfurt/M. mit dem Hauptpreis ausgezeichnet wurde.
Neben eigener Lyrik vertont KO Werke seines langjährigen Texterfreundes Gerd Püschel und Texte von Brecht und Reimann. Er zählt zu den wenigen Musikern, denen es gelingt, Musik direkt aus der Seele fließen zu lassen. Mit seiner unverwechselbaren Stimme und seinem brillianten Gitarren- und Mandoloncellospiel gibt er den Liedern einen ganz eigenen Glanz.

Frank Viehweg, 1960 Geboren in Wolgast.
Frank Viehweg versteht es, Befindlichkeiten präzise mit bildhaften Elementen zu beschreiben und kritische Aussagen, z. B. über Neonazis und Krieg, einzubeziehen. Das betrifft besonders Lieder, die das Heute mit Utopien und Hoffnungen aus DDR-Zeiten konfrontieren: "Hier, wo ich lebe, komm ich nicht mehr an, und kann nicht gehen nach irgendwo, nicht heut und irgendwann“. Texte meilenweit entfernt von TV-Ostalgiewellen-klischees.
Er bezeichnet sich selbst als Liedermacher, Textautor und Nachdichter. Seine letzte Neuerscheinung war die CD „Spurensuche“.

Klaus Feldmann Jahrgang 1936, Beruf Buchdrucker und Journalist
1948 schnupperte er erste Rundfunkluft als Sprecherkind beim Mitteldeutschen Rundfunk Leipzig. Den dadurch entstandenen Berufswunsch konnte er dann 1957 als Nachrichtensprecher beim Deutschlandsender verwirklichen.
Später kamen Aufgaben beim Deutschen Fernsehfunk (DFF) hinzu.
Bereits während der Rundfunkzeit arbeitete er seit 1961 für die "Aktuelle Kamera" des DFF.
1963 wurde Klaus Feldmann bei der "AK" fest angestellt und blieb dort 25 Jahre als Nachrichtensprecher.
Seit 1958 gehörten auch die «DEFA-Studio» für Populärwissenschaftliche Filme, das Dokumentarfilmstudio und das DEFA-Synchronstudio zu seinen freiberuflichen Arbeitsplätzen.
"Für die Zuhörerschaft ist Feldmann zum Zeitzeugen einer vergangenen Welt geworden. Wobei er sich zudem durch den ungezwungenen Umgang mit der eigenen Biographie des Beifalls seines Publikums sicher sein konnte."