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Foto: R. Adolph
Demo "Unteilbar" Berlin, 13. Oktober 2018

Ruth Schaefer

Auf die Straße!

A m Samstag, 13. Oktober, demonstrierten in Berlin mehr als 240000 Menschen: #unteilbar! Für Solidarität statt Ausgrenzung! Für eine offene und freie Gesellschaft! Mein Mann und ich waren am Alex tief beeindruckt. Der Platz und alle Nebenstraßen waren übervoll mit gut gelaunten, vor allem jungen und vielen älteren Teilnehmern. Mit einem Mal hörten wir Katja Kipping reden, wo denn? Ah, dort drüben vom Wagen! Der Block der LINKEN sammelte sich woanders, vor dem riesigen Hotel. Jetzt kamen erst einmal sehr viele von der Seenotrettung vorbei. Dann sahen wir Regenbogenfahnen und und und … sowie viele, viele selbstgestaltete originelle, oft auch humorvolle Plakate und bunte Luftballons. Ja, davon hatte ich auch gehört: Da hätte es Losungen gegeben, die man als LINKE nicht unterstützen könne. Doch alles, was ich sah, passte unter eine Überschrift: Die Würde des Menschen ist unantastbar,

A m Samstag, 13. Oktober, demonstrierten in Berlin mehr als 240000 Menschen: #unteilbar! Für Solidarität statt Ausgrenzung! Für eine offene und freie Gesellschaft! Mein Mann und ich waren am Alex tief beeindruckt. Der Platz und alle Nebenstraßen waren übervoll mit gut gelaunten, vor allem jungen und vielen älteren Teilnehmern. Mit einem Mal hörten wir Katja Kipping reden, wo denn? Ah, dort drüben vom Wagen! Der Block der LINKEN sammelte sich woanders, vor dem riesigen Hotel. Jetzt kamen erst einmal sehr viele von der Seenotrettung vorbei. Dann sahen wir Regenbogenfahnen und und und … sowie viele, viele selbstgestaltete originelle, oft auch humorvolle Plakate und bunte Luftballons. Ja, davon hatte ich auch gehört: Da hätte es Losungen gegeben, die man als LINKE nicht unterstützen könne. Doch alles, was ich sah, passte unter eine Überschrift: Die Würde des Menschen ist unantastbar, Art.1 des Grundgesetzes. In den Abendnachrichten erfuhren wir, dass, A m Samstag, 13. Oktober, demonstrierten in Berlin mehr als 240000 Menschen: #unteilbar! Für Solidarität statt Ausgrenzung! Für eine offene und freie Gesellschaft! Mein Mann und ich waren am Alex tief als die Spitze des kilometerlangen Demonstrationszuges ihr Ziel an der Siegessäule im Tiergarten erreicht hatte, immer noch Menschen am Alexanderplatz starteten! Und jeder, der dabei war, spürte die Kraft, wie viele vereint mit ihm gingen. Eine Woche später, am 4. Jahrestag der Pegida-Bewegung, waren in Dresden doppelt so viele Gegendemonstranten wie Pegida-Anhänger auf der Straße! Das ist etwas Hoffnungsvolles. Und es wird nur dann einen Stopp gegen rechts geben, wenn alle Kräfte gebündelt werden, egal welche Motive im Einzelnen zur Front gegen Diskriminierung und Rassismus führen. Sektierertum hat uns noch nie genutzt!