22. November 2007

Die mentale Repräsentation des demografischen Wandels im Land Brandenburg

Kurzfassung zur empirischen Untersuchung

Auf der Basis von 100 Tiefeninterviews mit Personen aus drei sehr verschiedenen Regionen (Strausberg, Eisenhüttenstadt, Oderland) wurde bei den Einwohnerinnen und Einwohnern die mentale Repräsentation des demographischen Wandels untersucht.

Wie verarbeiten und reflektieren die Menschen in verschiedenen Regionen des Landes den demographischen Wandel?

Was veranlasst die Menschen zum Gehen, Bleiben oder gar zum Kommen?

Welche Erwartungen haben Menschen an die Gestaltung ihrer Region?

Dies sind die Fragen, die im Zentrum der vorliegenden Untersuchung stehen.

Daraus werden Handlungsvorschläge für Kommunal- und Regionalpolitiker entwickelt, die der regionalen Differenzierung angemessen sind. Die Ergebnisse sollen – so hoffen die Autoren – die Diskussionen um den aktuellen Zustand und die Perspektiven des Landes Brandenburg befördern.

Sie beziehen sich auf den bisher bei allen demographischen Prognosen und daraus resultierenden Handlungsvorschlägen jüngster Zeit am meisten vernachlässigten Faktor – nämlich die Hoffnungen, Wünsche und Befürchtungen der Menschen.

Die Interviews wurden von April bis Juli 2007 geführt.

Die Broschüre ist Internet
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